Treiber und Firmware

Jedes Netzwerkgerät besteht aus zwei Teilen: der Elektronik und der Software, die sie steuert. Beim Router heißt diese Software Firmware, bei einer Netzwerkkarte im Rechner spricht man vom Treiber. Beide werden nach dem Verkauf weiterentwickelt, meist wegen Sicherheitslücken.

Bei Routern ist ein aktueller Stand kein Komfortthema, sondern notwendig. Geräte am Internetanschluss werden pausenlos abgetastet. Eine bekannte Lücke wird innerhalb von Tagen ausgenutzt. Die meisten Hersteller bieten eine automatische Aktualisierung an – sie sollte eingeschaltet bleiben.

Bei Treibern im Rechner gilt das Gegenteil des Reflexes, immer die neueste Fassung zu nehmen. Läuft alles stabil, ist ein Wechsel unnötig. Sinnvoll wird er bei konkreten Problemen: Verbindungsabbrüche, halbe Geschwindigkeit, ein Gerät, das nach dem Ruhezustand nicht zurückkommt.

Vor jeder Aktualisierung an einem Router gehören zwei Dinge erledigt: die Einstellungen sichern und das Gerät per Kabel bedienen. Eine Aktualisierung über Funk kann mitten im Vorgang abbrechen, und ein Gerät, das währenddessen stehen bleibt, lässt sich oft nur noch über einen Notweg wiederbeleben.

Software gehört ausschließlich von der Seite des Herstellers geladen. Sammelseiten mit Treiberpaketen liefern regelmäßig veraltete oder veränderte Dateien mit.