Netzwerksicherheit

Sicherheit im Netzwerk beginnt mit einer einfachen Frage: Wer darf mit wem sprechen? Je weniger Geräte sich gegenseitig erreichen, desto weniger kann ein einzelnes befallenes Gerät anrichten.

Im Haushalt ist das Gastnetz das nützlichste Werkzeug dafür. Besucher, Fernseher, Staubsauger und alles, was ständig nach Hause funkt, gehören dorthin. Der eigene Rechner und der Netzwerkspeicher bleiben im Hauptnetz. Die Trennung kostet nichts und ist in jedem Router eingebaut.

Der zweite Punkt sind Kennwörter. Jedes Gerät bringt eines mit, und viele davon lauten ab Werk gleich. Das erste, was ein Angreifer versucht, ist genau diese Liste. Ein eigenes, langes Kennwort für die Oberfläche des Routers ist daher Pflicht, ebenso für jedes Gerät, das man über das Netz bedient.

Der dritte Punkt ist der Stand der Software. Ein Router, für den es seit Jahren keine Aktualisierung mehr gibt, sollte ersetzt werden, auch wenn er noch funktioniert. Das Gleiche gilt für Kameras und Steckdosen aus dem Netz, die nie wieder eine Wartung bekommen haben.

In der Firma kommen getrennte Bereiche pro Abteilung dazu, ein Verzeichnis darüber, welches Gerät wo hängt, und eine Regel, die eingehende Verbindungen grundsätzlich ablehnt. Die Grundsätze sind dieselben, nur die Zahl der Geräte ist größer.