Wenn nichts mehr geht, ist die Versuchung groß, überall gleichzeitig zu suchen. Schneller kommt man ans Ziel, wenn man von unten nach oben arbeitet: erst das Kabel, dann die Adresse, dann der Name, dann der Dienst.
Zuerst die Leuchte am Anschluss. Blinkt nichts, ist das Kabel, der Stecker oder die Buchse schuld. Ein anderes Kabel und ein anderer Anschluss am Switch klären das in einer Minute.
Dann die Adresse. Hat das Gerät eine bekommen, oder hat es sich selbst eine Notadresse vergeben? Im zweiten Fall antwortet der Router nicht, oder der Dienst, der Adressen verteilt, ist abgeschaltet. Ein Blick auf die Adresse des Geräts zeigt das sofort.
Danach die Namensauflösung. Wenn eine Verbindung über die Adresse klappt, über den Namen aber nicht, liegt es am Namensdienst – häufig, weil ein Eintrag im Router falsch ist oder ein Anbieter gerade Probleme hat.
Zuletzt der Dienst selbst. Der Rechner ist erreichbar, aber die Anwendung antwortet nicht: Dann läuft das Programm nicht, oder eine Schutzfunktion blockiert den Zugang. Wer in dieser Reihenfolge prüft, weiß nach wenigen Schritten, wo der Fehler nicht liegt – und das ist der halbe Weg.





