Der Router ist der Übergang zwischen dem eigenen Netz und dem Rest der Welt. Er vergibt Adressen, verteilt die Verbindung und trennt das Innen vom Außen. In fast jedem Haushalt ist er zugleich Modem, Funkstation und Telefonanlage – praktisch, aber auch der Punkt, an dem alles gleichzeitig ausfällt.
Ein Switch macht etwas viel Einfacheres: Er verteilt Daten innerhalb des Netzes an den richtigen Anschluss. Er trifft keine Entscheidungen über Adressen und braucht keine Einrichtung. Wenn die Anschlüsse am Router nicht reichen, ist er die günstigste Erweiterung.
Größere Switches lassen sich verwalten. Damit kann man ein Netz in getrennte Bereiche aufteilen, etwa Büro und Gäste, oder bestimmte Datenströme bevorzugen. Für den Haushalt ist das selten nötig, in einer Firma spart es später viel Ärger.
Ein häufiger Irrtum betrifft die Geschwindigkeit: Sie richtet sich immer nach dem langsamsten Glied. Ein neuer Switch bringt nichts, wenn das Kabel dorthin nur hundert Megabit trägt oder der Rechner keine schnellere Karte hat.
Wer die Funkstation vom Router trennt und als eigenes Gerät an den Switch hängt, bekommt zwei Vorteile: bessere Platzierung der Antenne und die Möglichkeit, jedes Teil einzeln zu tauschen.





